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On Tour / München

Regen, Kälte und das frühe Scheitern der Favoriten, doch mit einem Happy End, wie man es sich gewünscht hat: Die BMW Open 2017 in München.

Es war mal wieder sehr kalt, am ersten Qualifikationstag hat es morgens noch geschneit. Das kennt man mittlerweile in München.
Trotzdem ist es ein Turnier, das gerade dem Tennispublikum einiges zu bieten hat.

Die wirklich großen Matche waren es jetzt nicht, womit man 2017 überzeugte. Die Favoriten scheiterten früh. Kohlschreiber, Monfils, Fognini, sie alle verabschiedeten sich wirklich schneller, als es sich so manch ein Fan gewünscht hätte.

Doch die Nähe zu den Profis hat dem Bayrischen Publikum sichtbar Freude bereitet. Alle bekamen ihre Selfies und Eindrücke vom Training.

Mich hat am meisten Maximilian Marterer beeindruckt. Auch wenn er in der ersten Runde gleich verlor, sein Tennis verspricht Deutschland ganz sicher einen neuen „Star“. Tolle Vorhand, großer Kampfgeist und bereits jetzt eine Gewinner-Aura auf dem Court. Da kommt jemand nach. Ganz sicher.

Schon vor dem Turnier hatte ich ein gutes Gefühl, was „Sash“ anging. Irgendwie lag es in der Luft, dass er den Sieg nach Hause fährt. Direkt beim ersten Training wirkte er sehr selbstsicher, aggressiv und extrem bei sich.

Kampfgeist bewies er vor allem gegen Jan Lennart Struff. Seine restlichen Auftritte, alle glatt und sehr souverän nach Hause gespielt. So hatte man in München ein Happy End. Ein deutsches Happy End. Mich hat’s gefreut und sicher auch noch viele mehr.

Game set and match, dem deutschen Tennis.

Der Kilian.

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Fotos: Kilian Kerner

 

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